sozialpädagogisches Intensivwohnprogramm (Wohngemeinschaft)
Riedstraße 28
6923 Lauterach
Tel.: 05574-61 123 oder 0650-636 19 10
Zielgruppe
wohnungssuchende Männer und Frauen ab 18 Jahre. Besonderer Schwerpunkt sind Menschen mit wenig selbständiger Wohnerfahrung (v.a. Heranwachsende und junge Erwachsene). Darüber hinaus eignet sich die WG als vorübergehende Wohnmöglichkeit für Haftentlassene.
Leistungen
Ziel ist die Entwicklung und Förderung von Grundkompetenzen, die für eine selbständige Haushaltsführung und ein eigenständiges Wohnen erforderlich sind (bei Bedarf Übergang in ambulant betreutes Wohnprogramm möglich.
Betreuungsinhalte
Situationsclearing, Erhebung des Betreuungsbedarfs (ggf. Vermittlung in begleitende Hilfen), Unterstützung bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Ein wichtiger Schwerpunkt der Betreuung ist die Entwicklung und die Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur sowie die praktische Einübung von Haushaltstätigkeiten.
Die Betreuung erfolgt über Einzelfallarbeit (Primärbetreuung) und Gruppenarbeit.
Dauer
max. 1 Jahr, davon 3 Monate zur Abklärung
Besondere Aufnahmebedingungen
Veränderungsbereitschaft sowie die Bereitschaft zur Inanspruchnahme der sozialarbeiterischen Betreuung (Einzel- und Gruppenbetreuung) und zur aktiven Mitarbeit im Haushalt der Wohngemeinschaft (u.a. Kochen und Reinigung) sind Bedingung für eine Aufnahme. Bei Suchtproblemen (Alkohol, Drogen, Medikamente) ist diesbezügliche Problemeinsicht und Veränderungsbereitschaft Voraussetzung, in der Einrichtung ist der Konsum von Alkohol und Drogen nicht erlaubt. Bei psychischen Erkrankungen ist eine Aufnahme unter individuell auszuhandelnden Auflagen möglich, wenn eine anderweitige Unterbringung in einer fachspezifischen Einrichtung nicht zur Verfügung steht. Erforderlich ist hier aber eine Abklärung im Einzelfall. In der Regel wird eine begleitende Behandlung durch einen Facharzt verlangt. Eine Medikamentenausgabe über die Einrichtung ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Bereits in anderen DOWAS-Einrichtungen betreute KlientInnen werden bevorzugt aufgenommen, wenn die Aufnahme von der betreuenden Einrichtung befürwortet wird.
Detailliertere Informationen im Konzept des Intensivwohnprogrammes
Anmeldung über die Beratungsstelle
Bei Vollbelegung ist eine vorübergehende Unterbringung in einer anderen betreuten Wohnform (z.B. Übergangswohnung, Wohngemeinschaft) mit anschließender Überleitung in das Ambulant betreute Wohnen möglich, bei akuter Notlage ist auch eine kurzfristige Unterbringung in der Notschlafstelle möglich.