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Armut & Lebensbedingungen

PUSH Für das Grundrecht auf Wohnen Mittwoch, 11.12.2019 20:00 Metrokino Bregenz

Das Filmforum Bregenz zeigt

In Kooperation mit Vorarlberger Architektur Institut | Kunsthaus Bregenz | dowas – – der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende am

Mittwoch, 11.12.2019 20:00 Uhr im  Metro-Kino Bregenz

den Dokumentarfilm:

PUSH Für das Grundrecht auf Wohnen

SE 2019 | 92 min | OmU | Doku | R: Fredrik Gertten

PUSH

Schweden 2019 | 92 min | OmU | Doku | Regie und Buch: Fredrik Gertten | Kamera: Janice d’avila und Iris Ng | Schnitt: Erik Wall Bafving | Musik: Florencia Di Concilio | Mit: Leilani Farha, Saskia Sassen, Stig Westerdahl, Joseph Stiglitz, Roberto Saviano, u.a.

 

Anschließend an PUSH diskutiert Verena Konrad (Leiterin des vai) mit den zwei Architekten Konrad Duelli und Andreas Postner über die Situation in Vorarlberg.

Tipp! Freier Eintritt ins KUB mit der Kinokarte, gültig vom 12.-19. Dezember 2019

Inhalt des Films:

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind.

PUSHwirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen. Der Film folgt Leilani Farha, der UN Spezialreporterin für Angemessenes Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum.

Vorfilm ist der 10-minütige Film Nr. 1 — Aus Berichten der Wach- und Patrouillen-dienste von Helke Sander aus dem Jahr 1984, welcher auch im Kunsthaus Bregenz gezeigt wird und sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt.

Link zu Filmforum:

http://www.filmforum.at/

Link zum Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=RFHxnbeb7JU


Dokumentarfilm: "Push-Das Grundrecht auf Wohnen" Film im Metrokino am 11.12.2019
Filmforum Bregenz

Vorarlberger Armutskonferenz zu rückläufigen Mindestsicherungszahlen (19.11.2019)

Presseaussendung der Vorarlberger Armutskonferenz und Pressespiegel


Die Vorarlberger Armutskonferenz nimmt Stellung zu den 2018 sowohl bundesweit, als auch in Vorarlberg rückläufigen Mindestsicherungszahlen und setzt diesen Rückgang in Verbindung zur wirtschaftlichen Erholung bzw. zur Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Sie belegt in ihrer Presseaussendung den Zusammenhang zwischen Mindestsicherung, konjunktureller Entwicklung und Arbeitsmarktsituation anhand von Daten der Statistik Austria und des AMS Vorarlberg. Vor diesem Hintergrund bezeichnet sie die politisch kolportierte Behautpung, MindestsicherungsbezieherInnen lägen lieber in einer "sozialen Hängematte" anstatt arbeiten zu gehen, als groben Unfug. Mit dieser Behauptung werde von den Versäumnissen der Wirtschaftspolitik abgelenkt, die für die immer noch zu hohen Arbeitslosenzahlen und damit auch für die Situation in der Mindestsicherung verantwortlich seien.


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Zurück zur Sozialhilfe? (Walter Pfeil)

Alfred Noll u. Dominik Öllerer (Hrsg.), Hegemonie und Recht, Wien 2019, S. 68-89


Der anerkannte Sozialrechtsexperte Walter Pfeil analyisert das neue Sozialhilfe-Grundsatzgesetz und kommt zu dem Schluss, dass es in erster Linie auf Sozialabbau zielt und dabei besonders diejenigen treffen wird, an die das Versprechen von mehr Gerechtigkeit adressiert zu sein scheint: NiedrigverdienerInnen und schlechter Qualifizierte.


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Wohnausgaben der österreichischen Haushalte 2017

Österreichische Nationalbank, Konjunktur aktuell, März 2019, S. 47 - 50


Die Kurzanalyse im Konjunkturbericht der OeNB vom März 2019 analysiert auf Basis des aktuellen Household Finanace and Consumption Survey (HFCS), wie viel österreichische Haushalte im Jahr 2017 von ihrem Haushaltseinkommen für Wohnen und Energie ausgaben. Im untersten Nettoeinkommensviertel betrug die durchschnittliche Wohnausgabenquote 40 Prozent, im obersten Viertel lediglich 19 Prozent. Betrachtet man nur die Mieteraushalte, gaben das unterste Einkommensviertel sogar die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für den Wohnzwecke aus.


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Subjektive Erfahrungen des Bezugs von Mindestsicherung in NÖ

interviewbasierte Analyse der AK Wien (S. Stadlober, L. Vogel, B. Kittel), Dezember 2018


Die Studie stellt die subjektiven Wahrnehmungen von und Erfahrungen mit dem Bezug der Bedarfsorientierten Mindestsicherung  in Niederösterreich auf der Grundlage von 30 Interviews dar. Die Auswahl der Befragten erfolgte nach dem Zufallsprinzip aus der Gruppe der Mindestsicherungsbeziehenden in städtisch und ländlich geprägten Bezirken, wobei auf eine möglichst große Gleichgewichtung nach Geschlecht und nach Herkunft geachtet wurde. Untersucht wurden neben den Gründen von und Wegen in die Mindestsicherung vor allem der Alltag des Lebens am Rande der Existenzsicherung, die Suche nach Arbeit und der Umgang mit Unterstützungsangeboten des Arbeitsmarktservice.


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Referenzbudgets 2018

Dachverband der anerkannten österreichischen Schuldenberatungen (asb), 2018


Die vom Dachverband der österreichischen Schuldenberatungen für verschiedene Haushaltstypen errechneten Referenzbudgets mit Stand 2018


Download: Referenzbudgets 2018
Download: Erläuterungen zum Konzept der Referenzbudgets (2010)

Einkommen, Armut und Lebensbedingungen in Österreich (EU-SILC 2017)

Statisitik Austria, 26.04.2018


SILC ist eine Erhebung, durch die jährlich Informationen über die Lebensbedingungen der Privathaushalte in der Europäischen Union gesammelt werden. Für Österreich wird sie von Statistik Austria durchgeführt, der vorliegende Tabellenband stellt die Ergebnisse für das Jahr 2017 dar.


Download: Kurzfassung Armut u. soziale Eingliederung
Download: Tabellenband (komplett)

Die Einkommenssituation von Familien in Deutschland

J.M. Garbuszus, N. Ott, S. Pehler u. M. Werding (Studie im Auftrag der Bertelsmannstiftung 2018)


Eine auf neuen methodischen Wegen erstellte Studie der Bertelsmannstiftung kommt zu dem Ergebnis, dass Familien in Deutschland noch stärker von Armut und Armutsrisiken betroffen sind als bisher bekannt war. Auch die soziale Ungleichheit insgesamt ist damit größer als bislang angenommen.


Download: Kurzfassung
Download: gesamte Studie

Das Wohnbeihilfe-Modell der Vorarlberger Armutskonferenz

Vorarlberger Armutskonferenz, 29.06.2017


Die Wohnbeihilfe ist in Vorarlberg die Sozialleistung, die auf die Unterstützung von Menschen mit niedrigem, eigenen Einkommen zielt. Die Vorarlberger Armutskonferenz hat im Juni 2017 ein eigenes Modell für die Wohnbeihilfe vorgelegt, das das aus ihrer Sicht viel zu komplizierte geltende System ersetzen, die Leistungen verbessern und den Kreis der Anspruchsberechtigten erweitern soll.


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Referenzbudgets für Vorarlberg 2104

Dachverband der staatlich anerkannten österreichischen Schuldenberatung (asb) im Auftrag der Vorarlberger Armutskonferenz, September 2014


Im Auftrag der Vorarlberger Armutskonferenz und mit Unterstützung der Arbeiterkammer Vorarlberg hat der Dachverband der österreichischen Schuldenberatungen im Jahr 2014 erstmalig Referenzbudgets für ein einzelnes Bundesland errechnet, die der Systematik der österreichischen Referenzbudgets folgen. Die Veröffentlichung hat seinerzeit eine z.T. heftig geführte Debatte über die Referenzbudgets und die Frage ausgelöst, wie hoch die Einkommen zur Führung eines gesicherten Lebens auf niedrigem Niveau sein müssen.


Download: Referenzbudgets Vorarlberg 2014
Download: Pressespiegel zur Debatte um die Referenzbudgets (August/September 2014)