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Armut & Lebensbedingungen

Die gefährlichen Verteilungswirkungen der Klimapolitik (Andreas Nölke)

www.makroskop.eu


Andreas Nölke analysiert der Verteilungswirkungen aktuell debattierter Maßnahmen zum Klimaschutz (z.B CO2-Steuern). Er kommt zu dem Ergebnis, dass selbst mit den derzeit diskutierten Kompensationsmaßnahmen (z.B. "Klimaprämien") bestimmte soziale Gruppen stärker belastet werden, darunter einkommensschwache Haushalte und solche aus dem ländlichen Raum.


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Vorarlberger Armutskonferenz zu rückläufigen Mindestsicherungszahlen (19.11.2019)

Presseaussendung der Vorarlberger Armutskonferenz und Pressespiegel


Die Vorarlberger Armutskonferenz nimmt Stellung zu den 2018 sowohl bundesweit, als auch in Vorarlberg rückläufigen Mindestsicherungszahlen und setzt diesen Rückgang in Verbindung zur wirtschaftlichen Erholung bzw. zur Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Sie belegt in ihrer Presseaussendung den Zusammenhang zwischen Mindestsicherung, konjunktureller Entwicklung und Arbeitsmarktsituation anhand von Daten der Statistik Austria und des AMS Vorarlberg. Vor diesem Hintergrund bezeichnet sie die politisch kolportierte Behautpung, MindestsicherungsbezieherInnen lägen lieber in einer "sozialen Hängematte" anstatt arbeiten zu gehen, als groben Unfug. Mit dieser Behauptung werde von den Versäumnissen der Wirtschaftspolitik abgelenkt, die für die immer noch zu hohen Arbeitslosenzahlen und damit auch für die Situation in der Mindestsicherung verantwortlich seien.


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Zurück zur Sozialhilfe? (Walter Pfeil)

Alfred Noll u. Dominik Öllerer (Hrsg.), Hegemonie und Recht, Wien 2019, S. 68-89


Der anerkannte Sozialrechtsexperte Walter Pfeil analyisert das neue Sozialhilfe-Grundsatzgesetz und kommt zu dem Schluss, dass es in erster Linie auf Sozialabbau zielt und dabei besonders diejenigen treffen wird, an die das Versprechen von mehr Gerechtigkeit adressiert zu sein scheint: NiedrigverdienerInnen und schlechter Qualifizierte.


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Einkommen, Armut und Lebensbedingungen in Österreich (EU-SILC Tabellenband 2018)

Statisitik Austria, 26.04.2018


SILC ist eine Erhebung, durch die jährlich Informationen über die Lebensbedingungen der Privathaushalte in der Europäischen Union gesammelt werden. Für Österreich wird sie von Statistik Austria durchgeführt, der vorliegende Tabellenband stellt die Ergebnisse für das Jahr 2018 dar.


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Sanktionen hin, Gerichtsurteil her - auf die Primärverurteilung kommt es an (Frederike Spiecker)

MAKROSKOP - kritische Analysen zu Politik und Wirtschaft (website)


Frederike Spiekcer analysiert das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Deutschland, das die Verhängung von Sanktionen gegen Hartz IV-EmpfängerInnen einschränkt. Sie kritisiert in diesem Kontext das Modell des "Förderns und Forderns", das Hatz IV zugrunde liegt und analysiert die Wirkung von Hartz IV auf die im Niedriglohnsektor Beschäftigten: " (...) die Gleichstellung von Hilfsbedürftigen, die wirklich nicht arbeiten können und deswegen auf die Transferleistungen der Grundsicherung angewiesen sind, und Arbeitslosen, die 12 Monate keine neue Stelle gefunden haben, (ist) zusammen mit den Sanktionsdrohungen ein probates Mittel, den Niedriglohnesektor vor Forderungen der dort Arbeitenden zu schützen, sie zu höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen zu beschäftigen."


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Wohnausgaben der österreichischen Haushalte 2017

Österreichische Nationalbank, Konjunktur aktuell, März 2019, S. 47 - 50


Die Kurzanalyse im Konjunkturbericht der OeNB vom März 2019 analysiert auf Basis des aktuellen Household Finanace and Consumption Survey (HFCS), wie viel österreichische Haushalte im Jahr 2017 von ihrem Haushaltseinkommen für Wohnen und Energie ausgaben. Im untersten Nettoeinkommensviertel betrug die durchschnittliche Wohnausgabenquote 40 Prozent, im obersten Viertel lediglich 19 Prozent. Betrachtet man nur die Mieteraushalte, gaben das unterste Einkommensviertel sogar die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für den Wohnzwecke aus.


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Subjektive Erfahrungen des Bezugs von Mindestsicherung in NÖ

interviewbasierte Analyse der AK Wien (S. Stadlober, L. Vogel, B. Kittel), Dezember 2018


Die Studie stellt die subjektiven Wahrnehmungen von und Erfahrungen mit dem Bezug der Bedarfsorientierten Mindestsicherung  in Niederösterreich auf der Grundlage von 30 Interviews dar. Die Auswahl der Befragten erfolgte nach dem Zufallsprinzip aus der Gruppe der Mindestsicherungsbeziehenden in städtisch und ländlich geprägten Bezirken, wobei auf eine möglichst große Gleichgewichtung nach Geschlecht und nach Herkunft geachtet wurde. Untersucht wurden neben den Gründen von und Wegen in die Mindestsicherung vor allem der Alltag des Lebens am Rande der Existenzsicherung, die Suche nach Arbeit und der Umgang mit Unterstützungsangeboten des Arbeitsmarktservice.


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Referenzbudgets 2018

Dachverband der anerkannten österreichischen Schuldenberatungen (asb), 2018


Die vom Dachverband der österreichischen Schuldenberatungen für verschiedene Haushaltstypen errechneten Referenzbudgets mit Stand 2018


Download: Referenzbudgets 2018
Download: Erläuterungen zum Konzept der Referenzbudgets (2010)

Die Einkommenssituation von Familien in Deutschland

J.M. Garbuszus, N. Ott, S. Pehler u. M. Werding (Studie im Auftrag der Bertelsmannstiftung 2018)


Eine auf neuen methodischen Wegen erstellte Studie der Bertelsmannstiftung kommt zu dem Ergebnis, dass Familien in Deutschland noch stärker von Armut und Armutsrisiken betroffen sind als bisher bekannt war. Auch die soziale Ungleichheit insgesamt ist damit größer als bislang angenommen.


Download: Kurzfassung
Download: gesamte Studie

Das Wohnbeihilfe-Modell der Vorarlberger Armutskonferenz

Vorarlberger Armutskonferenz, 29.06.2017


Die Wohnbeihilfe ist in Vorarlberg die Sozialleistung, die auf die Unterstützung von Menschen mit niedrigem, eigenen Einkommen zielt. Die Vorarlberger Armutskonferenz hat im Juni 2017 ein eigenes Modell für die Wohnbeihilfe vorgelegt, das das aus ihrer Sicht viel zu komplizierte geltende System ersetzen, die Leistungen verbessern und den Kreis der Anspruchsberechtigten erweitern soll.


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