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Arbeit & Wirtschaft

Vorarlberger Armutskonferenz zur aktuellen Wirtschaftslage (Pressespiegel)

Vorarlberger Armutskonferenz


Unter Bezugnahme auf die jüngsten Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute nimmt die Vorarlberger Armutskonferenz Stellung zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und kritisiert die Sorglosigkeit der österreichischen Politik in Anbetracht des wirtschaftlichen Abschwungs, der spätestens in 2020 auch wieder zu höherer Arbeitskosigkeit führen wird. Sie geht davon aus, dass Vorarlberg vom Abschwung besonders betroffen sein wird.


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Jobmotor ist in Vorarlberg die öffentliche Hand - nicht die Industrie

Vorarlberger Nachrichten, 30.07.2019


Die Vorarlberger Nachrichten berichten auf Grundlage von Daten der STATISTIK AUSTRIA, dass entgegen verbreiteter Meinung in Vorarlberg nicht die Industrie der Jobmotor war, sondern der öffentliche Sektor und dort insbesondere das Gesundheits- und Sozialwesen.


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Vorarlberger Armutskonferenz: Die aktuelle Wirtschaftslage und die sozialpolitischen Perspektiven (Pressespiegel)

Presseaussendung der Vorarlberger Armutskonferenz und Pressespiegel


Mit Sorge betrachtet die Vorarlberger Armutskonferenz die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung und deren Konsequenzen für die soziale Lage: Für das laufende Jahr wird von den österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituten ein Wachstumseinbruch von gut 40% gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Bedenklich ist vor allem, dass dieser massive Einbruch schön geredet wird und somit kein wirtschaftspolitisches Gegensteuern stattfindet. Die Armutskonferenz erwartet deshalb auch für die folgenden Jahre keine Verbesserung der Lage und prognostiziert ab 2020 wieder steigende Arbeitslosen- und Mindestsicherungszahlen.


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Empörung und Entrüstung reichen nicht: It's the economy stupid

Ansprache von Michael Diettrich auf der Sonntagsdemo am 07.04.19 in Feldkirch


In seiner Ansprache auf der 14. Vorarlberger Sonntagsdemonstration am 8. April 2019 in Feldkirch plädiert Michael Diettrich als Sprecher der Vorarlberger Armutskonferenz dafür, sich nicht mehr auf gesellschaftspolitische Nebenschauplätze drängen zu lassen, sondern die derzeit tatsächlich auf den Nägeln brennende soziale Frage zum Thema zu machen: Die Situation der unteren 40 Prozent der Bevölkerung, die laut einer Studie der OECD in den letzten 30 Jahren von der Wohlstandsentwicklung abgehängt wurden. Man müsse raus aus der Entrüstung und Empörung und vor allem wirtschaftspolitische Alternativen formulieren, die die Situation dieser Menschen verbessern. Dies sei gerade in Anbetracht des aktuellen konjunkturellen Abschwungs in Österreich und der damit wieder wachsenden Gefahr zunehmender Arbeitslosigkeit ein Gebot der Stunde. Die von der Bundesregierung angezettelten, immer neuen Debatten über Sozialhilfe und Flüchtlinge lenken seiner Meinung nach nur davon ab, dass die Bundesregierung diese Entwicklung verschlafen hat. Er fordert allerdings auch von der Opposition, dass sie endlich stichhaltige wirtschaftspolitische Konzepte entwickelt, die Alternativen zu der von der Bundesregierung betriebenen wirtschaftsliberalen Politik aufzeigen.


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Wo bleibt "linke" Wirtschaftspolitik?

Peter Michael Lingens (www.lingens.online)


Der Autor des Beitrags stellt die Frage, was "links" ist. In seinen Augen die Forderung nach maximaler Chancengleichheit, in dem Wissen, dass die extreme Ungleichheit von Einkommen und Vermögen, wie sie der Neoliberalismus geschaffen hat, damit unvereinbar ist. In dem Beitrag tritt er einigen zentralen Grundannahmen des Neoliberalismus entgegen, was er für eine vorrangige Aufgabe einer "linken" Wirtschaftspolitik hält.


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Weiter so ist zu wenig - Anmerkungen zur Legitimationskrise der EU und zum Erstarken nationalistischer bzw. EU-kritischer Strömungen

Michael Diettrich, Input auf einerTagung des Europäischen Wirtschafts- u. Sozialausschusses (EWSA) am 11.10.2018 in Feldkirch


Der Beitrag hinterfragt die vom EWSA in der Ausschreibung zur Tagung aufgestellte Behauptung, das Erstarken nationalistischer und/oder EU-kritischer Parteien und die damit einhergehende Legitimationskrise der EU seien ein Partizipationsproblem und auch die Problemlösungskompetenz der EU könne durch mehr Partizipation gelöst werden. Er beschreibt stattdessen die Legitimationskrise der EU in erster Linie als Folge eines Vertrauensverlustes breiter Bevölkerungsgruppen in die Lösungskompetenz der EU für die Probleme, die sie in ihrem Alltag wahrnehmen. Will man Vertrauen zurückgewinnen und die Problemlösungskompetenz verbessern, braucht es vor allem nüchternes Hinschauen - denn die Probleme liegen auf dem Tisch. Dazu gehört auch eine verfehlte Wirtschaftspolitik und deren Folgen für die soziale Lage der Menschen vor allem in den unteren Einkommensgruppen.


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Strukturelle Arbeitslosigkeit - gibt es eine von der Konjunktur unabhängige Arbeitslosigkeit?

Michael Diettrich, Vortrag auf dem AQUA-Forum am 27.04.2018


Der Vortrag geht der Frage nach, welche Auswirkungen die im ökonomischen Mainstream dominierenden Konzepte struktureller Arbeitslosigkeit auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und die Wirtschaftspolitik haben, und setzt sich kritisch mit den gängigen Vorstellungen von Vollbeschäftigung auseinander.


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OECD Employement Outlook 2018 (engl./dtsch.)

OECD 2018


Der (englischsprachige) Beschäftigungsausblick der OECD für 2018 kommt zu dem Ergebnis, dass zwar in den meisten OECD-Ländern die Beschäftigungslage wieder nahe dem Vorkrisenniveau ist, die Reallöhne aber nur halb so stark gewachsen sind wie vor der Krise. Als einen Hauptgrund dafür sieht die OECD die Halbierung des Produktivitätswachstums in den letzten 10 Jahren. Auch unter diesen Vorzeichen hat zusätzlich eine Entkoppelung von Produktivität und Löhnen stattgefunden: Die Durchschnittslöhne sind seit 2018 nur halb so stark gestiegen wie die ohnehin niedrigen Produktivitätssteigerungen.


Download: Summary der OECD (engl.)
Download: Reallöhne rückläufig (Bericht ORF, 04.07.2018)
Link: Offene Stellen wachsen rasant, Löhne hinken nach (Bericht STANDARD, 05.07.2018)

Industrie 4.0 - wir diskutieren über die falschen Themen

Michael Diettrich, Vortrag auf der Veranstaltung "Wohlstand 4.0 ? - Industrie 4.0 und die Zukunft des Sozialstaats" am 30.05.2017 in Rankweil


Zahlreiche Studien sagen im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt mehr oder weniger große Verluste an Arbeitsplätzen voraus. Der Beitrag beleuchtet, inwieweit die Prognosen mit den beobachtbaren wirtschaftlichen Entwicklungen übereinstimmen und was die Voraussetzungen dafür sind, dass auch neue Arbeitsplätze entstehen.

 


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Einkommensentwicklung in Österreich - ein Jahrzehnt des Einkommensverlusts

AK Oberösterreich, 29.09.2016


Pointierte Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Lohneinkommen sowie der Investititonen und Unternehmensgewinne im vorangegangenen Jahrzehnt.


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